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Silvia Fisch

Diplom-Psychologin

Psychologische Psychotherapeutin


 


        Und plötzlich weißt du:

        Es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen,

        und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen.


        Meister Eckhart



Bei welchen Problemen kann Psychotherapie oder psychologische Beratung hilfreich sein?


Wenn ein Mensch unter psychischen Schwierigkeiten oder Beschwerden leidet oder auch eine körperliche Erkrankung hat, die mit psychischen Faktoren zusammenhängt, besteht die Möglichkeit, professionelle Unterstützung bei der Bewältigung dieser Probleme in Anspruch zu nehmen.

Oft wissen Menschen aber nicht, ob ihr Problem „wirklich behandlungsbedürftig“ ist. Leider ist es immer noch mit mehr Überwindung verbunden, wegen psychischer Probleme einen Psychotherapeuten aufzusuchen, als mit einem körperlichen Leiden zum Arzt zu gehen. Es gibt viele Anliegen, bei denen eine Psychotherapie hilfreich sein kann, bei den folgenden Problembereichen sollte sie ernsthaft in Erwägung gezogen werden:

 


  • Depressive Störungen
    (z.B. Niedergeschlagenheit, Interessen- und Lustlosigkeit, Selbstwertlosigkeit)
  • Angststörungen
    (z.B. Panikattacken, Phobien, übermäßige Sorgen)
  • Zwangstörungen
    (z.B. Kontrollzwang, Waschzwang, Zwangsgedanken)
  • Anpassungs- und Belastungsstörungen
    (z.B. Entwicklung von despressiven oder ängstlichen Symptomen nach belastenden Erlebnissen, Leiden unter traumatischen Erlebnissen)
  • Somatoforme Störungen
    (z.B. chronische Schmerzen, Angst vor körperlichen Erkrankungen)
  • Sexuelle Funktionsstörungen
    (z.B. Errektionsstörungen, vorzeitiger Samenerguss, Lubrikationsstörungen)
  • Essstörungen
    (z.B. Magersucht, Ess-Brech-Sucht, Ess-Sucht mit Entwicklung von Übergewicht)
  • Schlafstörungen
  • Störungen der Impulskontrolle
    (z.B. pathologisches Glücksspiel)
  • Beziehungs- und Persönlichkeitsstörungen
  • Psychosomatische Störungen
    (körperliche Erkrankungen, die mit psychischen Faktoren zusammenhängen)


Ich biete für die genannten psychischen Störungen Psychotherapie an. Meine therapeutische Grundhaltung ist die kognitive Verhaltenstherapie, die durch Methoden der Hypnose und Hypnotherapie ergänzt wird.

 

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, psychologische Beratung in Anspruch zu nehmen. Dies kann sinnvoll sein, wenn die Probleme oder Anliegen nicht das Ausmaß von psychischen Störungen annehmen, sondern sich jemand Unterschützung bei der Bewältigung von bestimmten Lebensphasen und konkreten Schwierigkeiten oder bei der Erreichung persönlicher Entwicklungsziele wünscht. Beispiele können sein: Prüfungsvorbereitung, Treffen einer wichtigen Entscheidung, Verbesserung von Stressbewältigungskompetenzen oder Selbstsicherheit, Bewältigung von Partnerschaftskonflikten etc.


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Was ist Psychologische Psychotherapie?


Wenn sich jemand entschlossen hat, zur Bewältigung der erlebten Probleme professionelle Hilfe aufzusuchen, entsteht oft eine gewisse Verwirrung, wer denn nun der richtige Ansprechpartner sein könnte, weil es mehrere Berufsgruppen gibt, die in Frage kommen und dann auch noch ähnlich klingende Bezeichnungen haben.

Psychologische Psychotherapeuten haben ein Hochschulstudium Psychologie mit dem Diplom abgeschlossen. Darüber hinaus haben sie eine mindestens 3jährige Psychotherapie-Ausbildung in einem Schwerpunkt-Verfahren (z.B. Psychoanalyse, Verhaltenstherapie) absolviert. Die Ausbildung schließt mit dem Staatsexamen ab, das wiederum die Voraussetzung für die Erlangung der Approbation als Psychologischer Psychotherapeut ist, das ist die Erlaubnis, als Psychologischer Psychotherapeut tätig zu sein.


Als weitere Berufsgruppen, die in diesem Bereich tätig sind, gibt es darüber hinaus Psychiater, die ein Medizinstudium abgeschlossen haben und eine Weiterbildung als Facharzt für Psychiatrie absolviert haben, und Ärztliche Psychotherapeuten, die ebenfalls Medizin studiert haben und eine Weiterbildung als Facharzt für Psychotherapie absolviert haben.


Wie läuft Psychotherapie ab?


Die Psychotherapie beginnt mit fünf so genannten probatorischen Sitzungen. Diese probatorischen Sitzungen dienen zwei Aspekten:

Zum einen sollen sich Patient(in) und Therapeutin kennen lernen. Für den Patienten/die Patientin ist es von zentraler Bedeutung, das Gefühl zu haben, der Therapeutin vertrauen zu können, sich gut aufgehoben und kompetent behandelt zu fühlen. Darum erhält er/sie die Möglichkeit, zu prüfen, ob er/sie über einen längeren Zeitraum mit seiner/ihrer Therapeutin zusammen arbeiten kann.

Zum anderen dienen die probatorischen Sitzungen auch einer diagnostischen Abklärung, d.h. zu schauen, welches Problem vorliegt und ob Psychotherapie geeignet ist, diese Schwierigkeiten zu beheben.


Im Anschluss an diese fünf Sitzungen beginnt dann die Psychotherapie im engeren Sinne. Es finden in der Regel wöchentliche Sitzungen à 50 Minuten statt.

Patient(in) und Therapeutin definieren gemeinsam auf der Grundlage einer sorgfältigen Problemanalyse, welche Therapieziele angestrebt werden sollen.

Ich biete wissenschaftlich geprüfte und anerkannte psychotherapeutische Methoden an und stelle meine professionellen Kompetenzen dem Patienten/der Patientin bei der Bearbeitung der Schwierigkeiten und Beschwerden zur Verfügung. Psychotherapeutische Methoden werden in Absprache mit dem Patienten/der Patientin und seinem/ihrem Einverständnis eingesetzt.

Auf Seiten des Patienten/der Patientin trägt eine kooperative und aktive Mitarbeit zu einer erfolgversprechenden Psychotherapie bei. Dies kann  - unter Berücksichtigung der Therapiephase und des Ausmaßes der Beeinträchtigung durch psychische Probleme -  z.B. auch die selbstständige Auseinandersetzung mit den bearbeiteten Themen und ggf. die Durchführung therapeutischer Aufgaben zwischen den Therapiestunden umfassen.


Ich übe meine Tätigkeit unter Anerkennung der Berufsordnung der Psychotherapeutenkammer Nordrhein-Westfalen vom 12. November 2004 aus. Auf dieser Grundlage verpflichte ich mich u.a. zur Dokumentation des therapeutischen Prozesses, zur regelmäßigen Fortbildung und (kollegialen) Supervision.

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Wer übernimmt die Kosten für die Psychotherapie?


Für Personen mit einer privaten Krankenversicherung (und Beihilfeberechtigung) werden die Kosten für die Psychotherapie in der Regel von der privaten Krankenversicherung (und der Beihilfestelle) übernommen, sofern die Psychotherapie von einem approbierten Psychologischen Psychotherapeuten durchgeführt wird. In welchem Umfang die Kosten von Ihrer Krankenversicherung übernommen werden, ist von Ihrer Police abhängig. Die Gebühren richten sich nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP).


Da ich derzeit keine vertragsärztliche Praxis führe, kann ich nicht mit der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) abrechnen, so dass die Kosten für Personen mit einer gesetzlichen Krankenversicherung in der Regel nicht übernommen werden können. Ausnahmen sind in bestimmten Fällen in Form einer Kostenübernahme im sog. Erstattungsverfahren möglich.

 

Die Kosten für Beratung und Coaching werden in der Regel nicht von der Krankenversicherung übernommen.

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