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Silvia Fisch

Diplom-Psychologin

Psychologische Psychotherapeutin



 

Was ist die (kognitive) Verhaltenstherapie?


Die kognitive Verhaltenstherapie gehört zu den wichtigsten Ansätzen, die es in der Psychotherapie gibt. Darüber hinaus gibt es weitere psychotherapeutische Ansätze, z.B. den psychoanalytisch-tiefenpsychologischen, den klientenzentriert-gesprächs-psychothera-

peutischen und den lösungsorientiert-systemischen Ansatz.


Die Verhaltenstherapie betont die Lernerfahrungen, die Menschen während ihres ganzen Lebens machen. In der Verhaltenstherapie wird davon ausgegangen, dass es sich bei den meisten emotionalen Problemen entweder um einen Mangel an bestimmten Lernerfahrungen handelt, oder dass gelernte Denk- und Verhaltensmuster ungünstig oder psychisch ungesund sind. So erwerben wir durch (wiederholte) Erfahrung Verhaltensmuster, die für bestimmte Situationen höchst sinnvoll und vielleicht sogar überlebensnotwendig sind oder waren, die aber vielleicht in anderen Situationen eher hinderlich sind und sich unter Umständen zu einem Problem verfestigen und ausweiten können.


In der Psychotherapie wird demnach mit vielfältigen Methoden genau hier angesetzt, indem Sie dabei unterstützt werden, fehlende Fähigkeiten aufzubauen und ungünstige Lernerfahrungen zu verändern. Der therapeutische Prozess besteht also in erster Linie aus dem Neulernen angemessener oder dem Umlernen ungünstiger Denk- und Verhaltensweisen. Dabei werden die auslösenden und aufrechterhaltenden Bedingungen für „problematisches“ Verhalten und auch für das angestrebte Verhalten zum Gegenstand des Arbeitens gemacht. Es geht sowohl um Lernerfahrungen, die u.U. schon früh in der eigenen Lebensgeschichte erworben wurden (z.B. in Beziehungserfahrungen mit den eigenen Eltern), als auch Lernerfahrungen der jüngeren Vergangenheit oder der gegenwärtigen Lebenssituation.


Die kognitive Verhaltenstherapie berücksichtigt außerdem besonders, wie wir über uns selbst und unsere Umwelt denken, welche Normen und Wertmaßstäbe wir setzen. Die Bedeutung, die wir bestimmten Situationen beimessen, bestimmt unsere Reaktionen darauf, und zwar sowohl hinsichtlich unserer Gefühle als auch unseres Verhaltens. In der Psychotherapie wird demnach auch hierauf ein Schwerpunkt gelegt, indem Sie dabei unterstützt werden, ungünstige, nicht zielführende und krank machende Denkmuster zu identifizieren und zu verändern. Dadurch können Sie emotionale Hindernisse bearbeiten, die den Erwerb günstiger Lernerfahrungen bislang möglicherweise verhindert haben.


Die kognitive Verhaltenstherapie ist aus der universitären Forschung zu den Lerntheorien hervorgegangen und daher von ihren Anfängen an einer engen wissenschaftlichen Wirksamkeitsforschung unterworfen. Daher wurden die Methoden ständig verändert, erweitert und verbessert.


Die kognitive Verhaltenstherapie ist meine therapeutische Grundhaltung, die durch einzelne Techniken und Verfahren, insbesondere der Hypnotherapie, modifiziert und erweitert wird.



 


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